Technische Sehhilfen: Damit Sie auch mit Sehbehinderung alles sehen und erkennen

Technische Sehhilfen sind eine wertvolle Unterstützung, wenn eine Sehschwäche durch eine Brille allein nicht mehr ausgeglichen werden kann. Sie erhalten und verbessern damit deutlich die Lebensqualität.

In früheren Epochen war eine Sehbehinderung ein Schicksal, das die Betroffenen nur still erdulden konnten. Ursache sind Funktionsausfälle z. B. im Bereich der Netzhaut oder des Sehnervs. Am häufigsten ist die so genannte altersbedingte Makuladegeneration. Sie hat zur Folge, dass man alles unscharf sieht, was in der Netzhautmitte (Makula) liegt. Das behindert vor allem beim Lesen, aber auch beim Fernsehen.

Diese Zeiten sind zum Glück vorbei. Durch technische Sehhilfen lässt sich jede Art von Sehbehinderung größtenteils ausgleichen – und damit ein großes Stück an Lebensqualität und Alltagssicherheit erhalten.

Ihre technische Sehhilfe nach Maß

Wir beraten Sie umfassend zu der technischen Sehhilfe, die Sie am besten unterstützt. Dazu messen wir z. B. Ihren persönlichen Vergrößerungsbedarf und Ihre Kontrastsehschärfe. Anschließend passen wir für Sie das geeignete Hilfsmittel an:

Vergrößernde Sehhilfen wie Lesestäbe oder Lupen vergrößern rein optisch. Es gibt sie für unterschiedliche Anwendungen, z. B. zum Lesen oder Fernsehen.
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Bildschirm-Lesegeräte sind elektronische Sehhilfen. Sie projizieren das zu Lesende auf einen Bildschirm. Das eröffnet viele weitere Möglichkeiten.
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Das Vorlesesystem OrCam2 geht einen anderen Weg: Das Gesehene wird vorgelesen. Und nicht nur das: Auch Gesichter oder Geldscheine werden erkannt. Damit eignet es sich besonders für schwere und schwerste Sehbehinderungen.
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